Parkschule Rüsselsheim
Schule mit Schulsozialarbeit und pädagogischer Mittagsbetreuung

Bericht über Melda Akbas und ihre Lesung an der Parkschule Rüsselsheim

(07.10.2010) Die 19-Jährige Melda Akbas ist eine deutsch-türkische Buchautorin, die am 27. September 2010 bei uns in der Parkschule zu Besuch war. In ihrer Lesung stellte sie ihr neu erschienenes Buch mit dem Titel „So wie ich will – Mein Leben zwischen Minirock und Moschee“ vor. An diesem Tag las sie uns einige Abschnitte aus ihrem Buch vor und erläuterte zum jeweiligen Teil etwas.

Mit großer Begeisterung hörten wir Melda Akbas zu und waren manchmal sehrüberrascht, wie sie als eine so junge Frau solch ein tolles Buch verfassen konnte. Auch ihre Äußerungen zu aktuellen Themen, z.B. aus der Politik, fanden großen Anklang. In ihrem Buch spricht sie sogar von ihrer ersten großen Liebe, zu der sie auch heute noch Kontakt hat. Außerdem beantwortete sie sehr aufgeschlossen interessante Fragen von Schülern.

Das Buch hat ihr Leben verändert. Als erstes musste sie ihren Plan, Jura oder Internationales Recht zu studieren, verschieben. Nun geht sie erst einmal auf Lesereise durch Deutschland, Österreich und Dänemark. Danach möchte sie jedoch mit ihrem Studium beginnen.

Einige Gründe, warum sie das Buch schrieb:

Melda Akbas war stellvertretende Schulsprecherin und im Bezirksschülerausschuss tätig. Im Mai 2010 schloss sie ihre Schulausbildung mit dem Abitur an der Robert-Koch-Oberschule in Berlin-Kreuzberg ab. Schon zu dieser Zeit arbeitete sie für die Türkische Gemeinde in Deutschland. Ihr Projekt l.o.s. – let's organize somethin' erhielt 2009 eine Auszeichnung von der Deutschen Bank und der Initiative Deutschland – Land der Ideen.

Zusätzlich hatte sie selbst Erlebnisse in der Familie und im Freundeskreis gehabt, was sie dazu mit großer Motivation anstrebte ein Buch zu schreiben.

Unterstützung bekam sie an erster Stelle von ihrer Familie, von Freunden, und in großem Maße vom Verlag Bertelsmann.

Heute lebt die 19-Jährige noch mit ihren Eltern in Berlin. Sie wird aber bald nach Hamburg umziehen.

Ein Bericht von Serhat Özmentekin, 10aR

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